Ark
Nach einer erfolgreichen Rebellion herrschte 50 Jahre lang Frieden in Ark, doch viele waren unzufrieden. Verschiedene Organisationen strebten ihren Zielen nach und schlugen dabei Risse in den gläsernen Frieden...
Die Könige Brandon White und Valdez Veron planten die Hochzeit ihrer Erben Chad White und Rilla Veron. Alle Könige reisten nach Eslo, um bei der Feier teilzunehmen, diese Versammlung kam manchen zu Gunsten. Es kam zu Konflikten und Intrigen, zu Morden und Beschuldigen. Einige versuchten den bröckelnden Frieden zu retten, doch konnten sie diese Herkulesaufgabe stemmen?
Kapitel
Die Marshalls herrschten hunderte Jahre über Ark, denn die Götter hatten sie dazu außerkoren. Eines Tages erhoben sich die Lords gegen sie. Es kam zu einer entscheidenden Schlacht in Navir. Konnten die Marshalls den Thron verteidigen?
Oder ging ihre Dynastie unter?
Ab sofort kostenlos auf Wattpad!
Häuser und Königreiche
Das Königreich der Marshalls wurde nach dem Zerfall in neun Reiche geteilt: Restan, Wellgoon, Vica, Lyne, Sanra, Tswanga, Stonepost, Glenstor und das tote Land. Die Lords, die die Rebellion anführten, wurden zu den Königen der jeweiligen Gebiete.
White
Das Haus White regierte das Königreich Restan mit der Hauptstadt Eslo. Der König trug den Namen Brandon und seine Kinder die Namen Chad und Rachel. Da der Fluss Nilari das Reich mit vielen Abzweigungen durchzog, wurde es auch "Das Flussland" genannt. Aufgrund der Wasserwege war Restan das Handelszentrum von Ark und somit das reichste Königreich.
Veron
König Valdez Veron herrschte über Welgoon mit der Hauptstadt Esia. Seine Frau hieß Megan und seine Töchter Rilla und Adriane. Welgoon war das fruchtbarste Reich und lebte von der Landwirtschaft, deshalb wurde es auch "Die Blüte von Ark" genannt. Den Großteil ihrer Nahrungsmittel exportierten sie, vor allem nach Tswanga. Außerdem war es das am dichtesten bevölkerte Reich.
Titus
Die Vica-Inseln mit der Hauptstadt Seeros wurden von König Noah Titus geführt. Seine vier Söhne, Lewis, Rufus, Bowen und Jacob, herrschten über die kleinen Inseln, während er und seine Frau Wilma ihren Sitz auf Vica hatte. Titus kontrollierte mit seiner riesigen Flotte das gesamte Meer um Ark. Die Menschen in Vica lebten vom Fischfang und der Seefahrt.
Sherill
"Das Küstenland" wurde das Reich Lyne genannt, dessen Hauptstadt Rossho war. Es wurde von Scott Sherill und seiner Frau Joel regiert. Die beiden hatten zwei Söhne und zwei Töchter: Carr und Castro, Emilia und Freya. Neben Titus hatte Sherill die zweit größte Flotte und trieb viel Handel mit Vica. Durch die Flussverbindung zu Wellgoon konnten sie auch mit dem Landesinneren Handeln.
Reed
Die Zwillinge Eliot und Elton Reed herrschten gleichberechtigt über Sanra, mit der Hauptstadt Lyton. Während Eliot eine Frau namens Lydia und einen Sohn namens Eric hatte, widmete Elton sich den Büchern und dem Stillen seiner Neugier. Die Reeds waren die fortschrittlichsten Herrscher und durch Förderungen der Bildung wurde Sanra zum Wissenszentrum von Ark, allerdings nur in den städtischen Gebieten. Ein großer Teil Sanras war Sumpfland, in dem nur vereinzelte Dörfer standen.
Khan
Das Wüstenland Tswange war größtenteils unbewohnt, die meisten Menschen lebten in der Hauptstadt Coswa, in der es einen riesigen See gab, dessen Existenz einem Wunder zugeschrieben wurde. König Victor Khan hatte vier Ehefrauen, aber keine anerkannten Kinder. Coswa war der einzige Ort in Ark, an dem noch Sklaven gehalten wurden. Geld verdiente der König mit dem Handel von Arbeitskräften und Soldaten. Die Nahrungsmittel wurden alle von Wellgoon importiert.
Hampton
Glenstor lag ganz im Norden und war fast ganzjährig mit Schnee bedeckt. Mit dem Sitz in Wilgrad herrschte Ramirez Hampton über das Reich und er hatte zwei Söhne, Rocco und Russell. Die Menschen in Glenstor hatten sich auf handwerkliche Berufe spezialisiert, vor allem in der Schmiedekunst. Im Sommer war der Fluss nicht gefroren und so konnten sie Handel über die Wasserwege treiben. Im restlichen Jahr mussten Händler durch die weite Schneelandschaft reisen.
Falk
Das Reich Stonepost lag in den größten Gebirgszügen von Ark. Die Hauptstadt Weerock befand sich in einem Tal und wurde durch Bergbau zu einem der wichtigsten Handelsstädte. Das Tal war voller Dörfer und Nilari schien sich zwischen ihnen hindurch zu schlängeln. In den Gletschern von Stonepost lag auch die Quelle des Flusses. König Ivan Falk hatte eine Frau namens Katelyn und zwei Söhne mit den Namen Brandley und Ronan.
Marshall
Nachdem das Königreich der Marshalls zerstört wurde, flüchteten sie in das tote Land. Dort lag etwas Unbekanntes in der Luft, das alles Leben zerstörte. Es gab kaum Pflanzen und die wenigen Tiere, die dort lebten, waren degeneriert und verkrüppelt. Die Menschen dort litten an Mangelernährung und unheilbaren Krankheiten. Um sein Volk zu retten, sendete er eine Nachricht nach Eslo, indem er um Hilfe und Vergebung flehte, doch die Könige lehnten sein Ansuchen ab ...
Freie Völker
In Ark gab es viele Völker und Gruppen, die zu keinem der Königreiche gehörten. Die größten Freien Völker waren die Zerener, die Sunnen und die Honanti.
Zerener
Die Zerener waren ein wikingerähnliches Volk, das auf kleinen Inseln im Norden von Vica lebte. In den Königreichen wurden sie verabscheut und als primitive Wilde bezeichnet. Ihnen wurde Grausamkeit und Unmenschlichkeit vorgeworfen. Dieser Glaube kam daher, dass die Zerener Dörfer an den Küsten und Handelsschiffe angriffen. Die Zerener hatten eine eigene Kultur und eine eigene Religion. Es gab keinen König, sondern nur Anführer von Clans. Die Clans waren unter sich oft feindselig und deshalb wurden sie nie als Gefahr betrachtet, doch eines Tages beschloss ein Clanführer die Stämme zu vereinen ...
Sunnen
Die Sunnen waren ein Nomadenvolk in den Sümpfen von Sanra. Sie zogen in einem Jahreszyklus immer zu den gleichen Orten und trieben dort mit den Dorfbewohnern Handel. Sie waren dafür berüchtigt, nicht zu sprechen, deshalb glaubten viele, dass die Sunnen keine Zungen hatten. Wegen des mysteriösen Schweigens hatten viele Leute von ihnen Angst und so entstanden viele dunkle Gerüchte. Das am weitersten verbreitetste war, dass die Sunnen Kannibale waren.
Honanti
Die Honanti waren ebenfalls ein Nomadenvolk, aber sie lebten in der Wüste Tswangas. Verbrecher und flüchtige Sklaven schlossen sich ihnen an und deshalb wurden sie als Verbrecherbande abgestempelt. Die Bewohner von Coswa fürchteten sie und niemand wagte es, ohne Begleitschutz die Wüste zu durchqueren. Im Gegensatz zu den Sunnen hielten sie sich komplett von der Zivilisation fern. Manche bezeichneten sie auch als Sandpiraten im Wüstenmeer.
Religionen
Die am weitesten verbreitete Religion war die der blauen Götter, sie bestand aus zwei Abzweigungen: die Himmelsgötter und die Meeresgötter. Unter dem armen Volk war die Religion der Santhi sehr weit verbreitet. Außerdem gab es viele kleine Religionsgruppen.
Die blauen Götter
Der am weitesten verbreitete Glaube war der an die blauen Götter. Diese Religion bestand aus zwei Abspaltungen: die Himmels- und die Meeresgötter. Laut diesem Glauben brachten die Himmelsgötter das Leben auf Ark, indem sie mit ihrem stählernen Schloss auf die Erde kamen und dort Tausende Jahre lang
herrschten, bis die Meeresgötter beschlossen, Ark für sich zu gewinnen. So kam es zum Krieg zwischen den Göttern, dieses Ereignis wurde Sar o gon genannt. Die Meeresgötter triumphierten und zwangen den Menschen ihre Kultur auf, dennoch beteten viele weiterhin die Himmelsgötter an. Die ersten Menschen bekamen von den Himmelsgöttern das Geschenk der Magie. Nur Menschen dieser Blutlinie konnten die Magie beherrschen. Die meisten dieser Blutlinie flohen auf die Tempelinsel, ein Ort, von dem niemand wusste, wo er genau lag, aber die zurückblieben, unterwarfen sich dem König, der von den Meeresgöttern auserkoren wurde - König Marshall.
Die Santhi
Während der Rebellion leidete das gemeine Volk. Zu dieser Zeit tauchte ein Mann namens Santhi auf, der behauptet hatte, der Prophet des wahren Gottes zu sein. Laut ihm hieß der wahre Gott Ingro und er sollte die armen Menschen geliebt haben. Ingro wollte den Menschen Reichtum und Glück beschaffen, doch so lange es zu wenige Gläubige gab, konnte er dies nicht tun. Die verzweifelten Menschen klammerten sich an diese Hoffnung und so verbreitete sich der Glaube an Ingro rasend schnell. Mit der Zeit bildeten sich radikale Gruppen innerhalb der Glaubensgemeinschaft, die versuchten anderen Menschen ihren Glauben aufzuzwingen, um Ingro mehr Macht zu beschaffen. Dadurch kam es zu vielen Auseinandersetzungen zwischen den Santhi und den Anhängern der blauen Göttern.
Kleine Glaubensgruppen
Elondo:
Manche glaubten, dass es vier Welten gab sowie es vier Elemente gab: Der Himmel, die Welt der Luft; das Meer, die Welt des Wassers; Ark, die Welt der Erde und Elondo, die Welt des Feuers. Die ersten drei wurden von den meisten anerkannt, aber Elondo wurde als Aberglaube bezeichnet, jedoch gab es eine Gruppe, die anderer Meinung war. Sie glaubten den Eingang nach Elondo gefunden zu haben und brachten den Feuergöttern regelmäßig Opfer.
Die Natur als Gott:
In den Sümpfen von Sanra gab es kleine Dörfer, in denen die Menschen glaubten, dass die Natur ihr Gott war. Sie lebten mit der Natur im Einklang und taten alles, um sie zu erhalten. Um das zu schaffen, musste das Gleichgewicht erhalten bleiben. Wenn sich Nutztiere oder Nutzpflanzen zu schnell verbreiteten, mussten sie als Opfer verbrannt werden, damit sie die Natur nicht zerstören konnten.
Götter der Zerener:
Die Zerener glaubten, dass die Götter ein Volk aus Riesen war, dass in einer Stadt in den Wolken lebte. Diejenigen, die in ihrem Leben Mut und Kraft bewiesen, durften in die Stadt der Götter. Dieser Glaube machte die Zerener zu dem ehrgeizigsten aller Völker. Jeder von ihnen suchte nach Abenteuer, in denen er sich gegenüber den Göttern beweisen konnten.
Gruppen und Organisationen
In den Königreichen und freien Völkern hatten sich viele Gruppen gebildet. Manche taten das freiwillig, um die Welt zu verändern, aber manchen blieb keine andere Wahl.
Orden der Magier
Die Magier waren den Marshalls treu ergeben und die meisten von ihnen standen im Dienst des Königs. Nach der Rebellion fürchteten die neuen Könige, dass die Magier versuchen würden, die Marshalls wieder an die Macht zu bringen, deshalb wurden sie gejagt und verbrannt, dies wurde auch die Zeit des brennenden Pechs genannt. Edgar Reed hielt das für falsch und half vielen Magiern bei der Flucht, wofür er hingerichtet wurde. Die meisten Magier hatten sich in Wizwor zurückgezogen, dem Versteck, das sie von Edgar erhalte hatten, manche mischten sich jedoch unter das gemeine Volk und wurde zu Bauern.
Hexenjäger
Nachdem der Großteil der Magier ausgerottet war, gründeten die Könige die Hexenjäger. Ihre Aufgabe war es, das Versteck der Magier zu finden und die Hexen/Hexer, die sich unter das Volk gemischt hatten, auswendig zu machen und sie zu töten. Sie bekamen sogar eine eigene Burg mit dem Namen Alder Crest.
Rebellen
Die Rebellen strebten nach mehr Rechte für die Bevölkerung. Unter anderem wollten sie die Monarchie abschaffen und die Demokratie einführen. Über viele Jahre schmiedeten sie Pläne, bildeten Bündnisse und schleusten Spione ein. Sie bauten ein Netzwerk auf, das sich über ganz Ark erstreckte und als alle Vorbereitungen getroffen waren, schlugen sie aus dem Schatten zu ...
Lomso
Ganz im Norden von Glenstor lag die steinerne Stadt Lomso. Die Stadt lag in einer Schlucht und die Berge in der Umgebung hatten riesige Kohle und Eisenerzvorkommen, deshalb wurde dort Stahl in großen Mengen hergestellt. Aufgrund der Lage von Lomso und der mächtigen Mauer, die sie vom Tal trennte, galt die Stadt als uneinnehmbar, deshalb fühlte sich der Lord von Lomso unbesiegbar und ernannte sich selbst zum König ...
Mutantenjäger
Die Menschen und Tiere, die im toten Land lebten, litten unter schlimmen Degenerationen. Die Bevölkerung von Ark fürchtete sich vor ihnen und nannte sie Monster. Um die Mutanten fernzuhalten, wurde eine Mauer errichtet, die das tote Land vom Rest von Ark trennte, doch sie fanden dennoch immer wieder Wege, an der Mauer vorbei zu kommen. Um die flüchtenden Mutanten zu töten, wurden die Mutantenjäger erschaffen. Sie waren Krieger mit spezieller Ausbildung und waren mit einem tätowierten Deltoid am Gesicht gekennzeichnet. Mit der Zeit kamen immer weniger Mutanten über die Mauer und die Jäger wurden obsolet, deshalb starben sie beinahe aus. Zur Zeit der Rebellion streiften nur mehr wenige durch Glenstor, auf der Suche nach Aufträge.
Dämonen
Man wusste nichts über sie, außer dass sie Assassinen waren, die nie scheiterten. Man wusste nicht, wer sie anführte, wo sie sich versteckten, woher sie kamen, warum oder für wen sie töten, aber man wusste, dass es sie gab, denn immer wieder kam es zu unerklärlichen Morden. Lange Zeit hatte man nicht einmal einen Namen für sie, aber da sie der Tod in der Dunkelheit waren, nannten die meisten sie: Dämonen.